Eigenen Bucket verbinden
Aufnahmen in einem S3-Bucket, den deine Firma kontrolliert: welche Anbieter funktionieren, was du einträgst, die CORS-Regel und was Capme dort löscht.
Aktualisiert am 6. Oktober 2026
Ein eigener Bucket gehört zu Business und Enterprise und zu einer Testphase von Business. Einrichten kann ihn nur der Inhaber des Workspace: Wähle unter Workspace → Daten im Abschnitt Speicher Eigener S3-kompatibler Bucket, füll die Felder unten aus, setze die CORS-Regel, teste und speichere. Ältere Videos bleiben im Capme-Hosting und laufen weiter. Was sich damit ändert, steht unter Wo deine Videos liegen.
Welche Anbieter funktionieren
Amazon S3, Hetzner Object Storage, Cloudflare R2, DigitalOcean Spaces. Der Endpunkt muss eine https-Adresse eines dieser Anbieter sein. Jeden anderen Host lehnt Capme ab, auch eine eigene Domain. Brauchst du einen weiteren Anbieter, schreib an hello@capme.app.
Was du einträgst
- Endpunkt, Region und BucketAus den Angaben deines Anbieters. Hat er keine Regionen, trag auto ein oder lass das Feld leer.
- Access Key ID und Secret Access KeyEin Schlüssel, der den Bucket auflisten und darin Objekte lesen, schreiben und löschen darf.
- Öffentliche Basis-URLBleibt das Feld leer, signiert Capme jeden Wiedergabelink. Trag nur bei einem öffentlichen Bucket etwas ein, und zwar eine Adresse auf dem Host deines Anbieters.
- Pfad-basierte AdressierungFür Hetzner einschalten. AWS braucht es nicht.
Capmes Server nutzt den Schlüssel, um Uploads zu starten und abzuschließen, Wiedergabelinks zu signieren, Standbilder abzulegen sowie Dateien zu prüfen und zu löschen. Das Video selbst läuft nie über Capme.
Die CORS-Regel setzen
Browser laden direkt in deinen Bucket hoch, der Bucket muss also Anfragen von Capme erlauben. Der Abschnitt Speicher zeigt die Regel unter CORS des Buckets, mit Capmes Adresse schon eingetragen. Kopiere sie unverändert in die CORS-Einstellungen deines Buckets. Fehlt darin der Header ETag, scheitert jeder Upload.
Testen, dann speichern
Klick auf Verbindung testen. Speichern kannst du, sobald alle vier Schritte klappen. Scheitert einer:
- Bucket erreichenPrüf Endpunkt, Region und Bucket-Namen und ob der Schlüssel den Bucket auflisten darf.
- Testdatei schreibenDer Schlüssel darf nicht in den Bucket schreiben.
- Mit signiertem Link zurücklesenDer Schlüssel darf nicht lesen, oder die Region stimmt nicht.
- Wieder löschenDer Schlüssel darf nicht löschen.
Der Test läuft auf Capmes Server und kann CORS deshalb nicht prüfen. Klappt der Test und scheitern Uploads trotzdem, prüf zuerst die CORS-Regel.
Was Capme in deinem Bucket löscht
Capme löscht die Dateien einer Aufnahme aus deinem Bucket nur, wenn jemand diese Aufnahme in Capme löscht. Ist der Bucket in dem Moment nicht erreichbar, versucht Capme es später erneut.
Alles andere bleibt liegen, auch die alte Datei, wenn jemand ein Thema neu aufnimmt. Nach dem Löschen des Workspace bleiben alle Dateien liegen. Capme löscht dann nur die Bucket-Einstellungen und den Schlüssel.
Alte Aufnahmen ablaufen lassen
Capme setzt in deinem Bucket kein Aufbewahrungsfenster. Sollen Aufnahmen nach einer Weile verschwinden, lege im Bucket eine Lebenszyklusregel an. Der Abschnitt Speicher hat unter Aufbewahrung in deinem Bucket ein Beispiel, das Dateien nach 365 Tagen löscht. Fehlt eine Datei, merkt Capme das innerhalb von ein, zwei Nächten und nimmt die Aufnahme aus ihren Meetings.
Zurück zum Capme-Hosting
Wähle im Abschnitt Speicher Capme-Videohosting und speichere. Neue Aufnahmen gehen dann zu Capme. Die Bucket-Einstellungen und der Schlüssel bleiben gespeichert, damit die Videos in deinem Bucket weiter laufen.
Kommst du nicht weiter? Schreib an hello@capme.app.
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