Eigenen Bucket verbinden
Aufnahmen in einem S3-Bucket, den eure Firma kontrolliert: welche Anbieter gehen, was am Bucket einzustellen ist und was Capme dort löscht.
Aktualisiert am 28. September 2026
Ein eigener Bucket gehört zu Business und Enterprise und zur Testphase von Business. Der Inhaber des Workspace richtet ihn unter Daten im Abschnitt Speicher ein. Was sich damit ändert, steht unter Wo deine Videos liegen.
Welche Anbieter funktionieren
Amazon S3, Hetzner Object Storage, Cloudflare R2, DigitalOcean Spaces. Der Endpunkt muss https nutzen. Wir prüfen jede Videoadresse gegen eine feste Liste von Hosts, ein weiterer Anbieter braucht also zuerst eine Änderung bei uns. Schreib uns, wenn du einen brauchst.
Was du einträgst
- Endpunkt, Region und BucketAus den Angaben eures Anbieters. Hat er keine Regionen, lass die Region auf auto.
- Pfad-PräfixDer Ordner, in den Capme schreibt. Jede Aufnahme liegt dort als Videodatei mit einem Standbild daneben.
- Access Key ID und Secret Access KeyEin Schlüssel, der in diesem Bucket lesen, schreiben und löschen darf. Das Secret wird verschlüsselt, bevor es gespeichert wird, und nie wieder angezeigt.
- Öffentliche Basis-URLNur für einen öffentlichen Bucket. Bleibt das Feld leer, signiert Capme jeden Wiedergabelink.
- Pfad-basierte AdressierungFür Hetzner einschalten. AWS braucht es nicht.
Die CORS-Regel setzen
Browser laden direkt in euren Bucket hoch und spielen direkt daraus ab. Der Bucket muss also Anfragen von Capme erlauben. Der Abschnitt Speicher zeigt die Regel unter CORS des Buckets, mit Capmes Adresse schon eingetragen. Kopiere sie unverändert in die CORS-Einstellungen eures Buckets.
Lass den Header ETag in der Liste der freigegebenen Header. Ohne ihn schlagen Uploads fehl.
Testen, dann speichern
Klick auf Verbindung testen. Capme probiert dann vier Dinge nacheinander:
- Den Bucket erreichen.
- Eine kleine Testdatei schreiben.
- Sie über einen signierten Link zurücklesen.
- Sie wieder löschen.
Speichern kannst du, sobald der Test durchläuft; hast du die Verbindungsdaten geändert, läuft er beim Speichern noch einmal. Der Test läuft auf unserem Server und kann CORS deshalb nicht prüfen. Klappt der Test und Uploads schlagen trotzdem fehl, schau zuerst auf die CORS-Regel.
Was Capme in eurem Bucket löscht
Capme löscht die Dateien einer Aufnahme aus eurem Bucket in genau einem Fall: Jemand löscht die Aufnahme in Capme. Ist der Bucket in dem Moment nicht erreichbar, versucht Capme es in einer der folgenden Nächte erneut.
Alles andere lässt Capme liegen. Dazu gehören alte Aufnahmen, eine Aufnahme, die jemand neu aufgenommen hat, und nach dem Löschen des Workspace jede Datei im Bucket.
Alte Aufnahmen ablaufen lassen
Sollen Aufnahmen nach einer Weile verschwinden, lege im Bucket eine Lebenszyklusregel an. Im Abschnitt Speicher steht unter Aufbewahrung in deinem Bucket ein Beispiel, das Dateien nach 365 Tagen löscht. Die Zahl kannst du anpassen.
Capme sucht jede Nacht nach Aufnahmen, deren Datei fehlt, und nimmt sie in der Nacht darauf aus ihren Meetings. Verschwinden viele Dateien auf einmal, ändert Capme nichts und unser Team schaut zuerst nach, falls der Bucket aus Versehen geleert wurde.
Der Inhaber sieht außerdem Dateien im Präfix, zu denen keine Aufnahme gehört. Capme listet sie nur auf. Ob sie weg sollen, entscheidet ihr.
Zurück zum Capme-Hosting
Wähle im Abschnitt Speicher Capme-Videohosting und speichere. Neue Aufnahmen gehen dann zu Capme. Die Bucket-Einstellungen und der Schlüssel bleiben gespeichert, damit die Videos in eurem Bucket weiter laufen. Capme löscht Einstellungen und Schlüssel, wenn der Workspace gelöscht wird; die Dateien bleiben in eurem Bucket.
Kommst du nicht weiter? Schreib an hello@capme.app.
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